In letzter Zeit gibt es eine Entwicklung in der Videospielindustrie, durch welche es dazu kommt, dass immer häufiger verschiedene Händler unterschiedliche und exklusive Vorbestelleraktionen haben. Beispiele dafür aus der letzten Zeit sind die GameStop-exklusive Freedom Edition bei
Assassins Creed III oder die Ultimate Edition von
FIFA13, die es exklusiv bei Amazon zu erwerben gab.
Ärgerlich ist es allerdings dann, wenn auch DLC's Teil dieser Aktion sind und jeder Händler andere anbietet, sodass nicht alle Spieler in den selben Genuss kommen und unter Umständen sogar etwas verpassen könnten.
Genau dies kritisiert nun
Square Enix' Cord Smith bei den Kollegen von
Gamesindustry.
Dieser spricht sich nun für die Einheitlichkeit der Vorbesteller Boni und von Händlerspezifischen Versionen aus. Auf diese Weise würden die Spieler keine Inhalte mehr verpassen, nur weil sie sich vor dem Kauf für den einen oder den anderen Händler entscheiden müssen.
Zudem würde dies auch die Arbeit der Publisher erleichtern, da diese nicht mehr eine solch große Zahl von Versionen und Boni entwickeln müssten. Selbst die Händler würden laut Smith Vorteile daraus ziehen, da diese nicht so viele ihrer 'Stammkunden' durch konkurrierende exklusive Inhalte verlieren würden.
"Es ist ein heikles Spiel, aber ich denke, dass wir es spielen können. Die Händler waren überzeugt von der Tatsache, dass ihnen etwas allgemein verbreitetes nicht wirklich etwas wegnimmt", so Smith. "Es legt den Ball quasi in ihre Hälfte. Umso mehr können sie machen, um ihren Kunden das Angebot nahe zu bringen. So lange es ein guter Anreiz ist, ist es nicht so schlimm, dass es nicht völlig exklusiv ist", so Smith weiter.
Smith sagt zudem, dass man bereits für
Tomb Raider einen einheitlichen Pre-OrderBonus geplant hat, welches Anfang 2013 erscheinen wird. Allerdings haben einige Einzelhändler bereits mit exklusiven Angeboten geworben - darunter Amazon und GameStop.