Die Kollegen von CVG hatten die Chance ein Interview mit
Ubisoft's Chief Executive Yves Guillemot zu führen. Dabei ging es vorwiegend um den weiteren Verlauf von
Ubisofts Entwicklungsausgaben. Diese seien laut Guillemot nicht genau absehbar, sodass das weitere Ansteigen der Kosten nicht ausgeschlossen sei. Grund dafür ist, dass Ubisoft zukünftige Titel parallel für die aktuelle und die kommende Konsolengeneration entwickeln wird: "Für die ersten beiden Jahren [der Next-Gen-Entwicklung], erwarten wir nicht, dass die Entwicklungskosten ansteigen werden, da wir unsere Spiele auf Next-Gen und der alten Generation zur gleichen Zeit entwickeln. Wie es im dritten Jahr aussieht können wir nichts sagen, denn dann werden wir den vollen Nutzen aus der Konsole rausholen."
Unterdessen sagte Guillemot, es sei "sehr wichtig zu berücksichtigen, dass der Umsatz pro Produkt zunehmen wird" und dass die "Lebensdauer der Spiele für die Next-Gen länger sein wird."
Dies, so Guillemot, sei auf neue Spielelemente wie DLC Mikrotransaktionen zurückzuführen.
Im vergangenen Monat sagte
Ubisoft CFO Alain Martinez bereits, dass Vollpreis-Titel vom Free-to-Play-Modell lernen können, und dass er erwartet, dass die nächste Generation von Konsolen auf vermehrt auf "Item-basierte-Inhalte" setzen wird.
Ob es bereits Titel gibt, die sich in paralleler Entwicklung für die aktuelle und die nächste Generation befinden, ist unklar. Möglicherweise könnte diese Vorgehensweise
Watch Dogs betreffen, welches für 2013 angesetzt worden ist.
Quelle:
CVG