Far Cry 3 - Preview
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Wildnis, Waffen, Wahnsinn oder kurz um Far Cry 3

Wunderschöne Sandstrände, dichte Vegetation des örtlichen Dschungels, verlassene Tempelanlagen, und mächtige Wasserfälle zieren das Tropenparadies Rook Islands. Der scheinbar perfekte Urlaubsort für Jason Brody und seine Freunde verliert jedoch schnell an Glanz, nachdem sie von Vaas und seinen Männern entführt und gefoltert werden. Unter den kranken Spielchen des Psychopathen Vaas Montenegro ist Jason der einzige Überlebende, in dessen Rolle Ihr fortan Jagd auf euren Erzfeind und dessen Piratenbande macht.
Wie es sich für ein von Piraten besetztes Eiland gehört, wird das russische AK-47-Sturmgewehr euer stetiger Begleiter sein, um sich Vaas Gefolgsleuten und anderer Psychopathen zu erwehren. Mit nur einem Schiessprügel wäre der Kampf gegen das Böse jedoch schnell entschieden. Darum versorgen euch die Auftraggeber und unterdrückten Einwohner mit einem breitem Waffenarsenal. Von Faustfeuerwaffen und Sprengsätzen, bis hin zu Scharfschützengewehren und Raketenwerfern ist alles mit dabei, was das kleine Ramboherz begehrt. Apropos Rambo: Der Jagdbogen, der die diesjährige Weapon-of-Choice vieler kommender Ego- und Third-Person-Shooter ist, darf ebenfalls zum lautlosen Ausschalten der Gegner benutzt werden.

Serientypisch überlässt euch “Far Cry 3“ weitgehend die Wahl, wie Ihr Missionen angeht. Steht ihr darauf Piratenstützpunkte mit dem Granatwerfer im Anschlag auszuräuchern oder eher subtil und leise mit dem Kampfmesser auf Tuchfühlung zu gehen? Ihr entscheidet.
Dabei ermöglicht der Einsatz einer Digitalkamera die Gegend im Vorfeld auszukundschaften und feindliche Ziele zu markieren, was im Feuergefecht einen Vorteil verschaffen kann.
Um den Mörder eures Freundes nicht nur per pedes verfolgen zu müssen, bietet der Fuhrpark allerhand Vehikel zum schnellen Vorankommen an. Dazu gehören Quads, Jet-Skis und Drachenflieger, um nur mal ein paar zu nennen. Und wem das Hin- und Herfahren zwischen bereits erkundeten Gebieten auf die Nerven geht, greift auf eine rollenspieltypische Schnellreisefunktion zurück.
Abseits der Hauptstory gilt es sich als Kurierfahrer, Höhlenforscher, Freiwildjäger oder Kräutersammler ein paar Dineros für neue Ausrüstung dazu zuverdienen. Die letzten zwei genannten Aktivitäten führen mit dem dritten Teil nun auch ein Craftingsystem ein. Dies ermöglicht es aus ausgeweideten Tieren und gesammelten Pflanzen, in Eigenproduktion Medikamente, größere Munitionsgürtel und unterschiedliche Pfeilspitzen herzustellen.

Was bisher von Far Cry 3 gezeigt wurde, sieht vielversprechend aus. Mit der riesigen bildschönen und frei erkundbaren Flora und Fauna, dem geisteskranken Vaas, einem Verbesserungsbaukasten und ein breites Repertoire an Nebenmissionen, können die kalten Wintertage gerne kommen.
Ab dem 29. November wird Ubisoft Montreals “Far Cry 3“ in den Regalen der Händler stehen.
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