Am 10 Februar veröffentlicht Big Huge Games das Rollenspiel Kingdoms of Amalur: Reckoning wofür sie sich die Unterstützung von Ken Rolston, dem Lead-Designer von The Elder Scrolls III und IV holten. Ob das etwas gebracht hat und was uns Anfang Februar da erwartet, möchten wir Euch in unserer Vorschau nun vorstellen.
Wir sind ein/eine „Rasse auswählen“ und hören auf den Namen „Name auswählen“. Kingdoms of Amalur: Reckoning beginnt
wie viele andere Rollenspiele mit der Auswahl des Charakters. Anders
ist jedoch, dass wir tot sind und von zwei Zwergen auf einen
Leichenhaufen geschmissen werden. Hier erwachen wir von den Toten und
erfahren, dass wir der Erste sind, der durch den Zwerg Hugues in einer
dubiose Seelenquelle wiederbelebt wurde.
Nach
den ersten fünf Minuten Spielzeit fallen einem schon die prägnantesten
Unterschiede zu anderen Rollenspielen auf. Dies trifft hauptsächlich auf
das Kampfsystem zu, welches auf schnelle Action ausgelegt ist. Ihr
hämmert auf die Angriffstaste und rollt von Gegner zu Gegner - aber so
stupide ist es nun auch wieder nicht. Es gibt zum Beispiel einen
„Hypermodus“ in dem man den Gegnern im wahrsten Sinne des Wortes die
Seele raus kloppt. Zusätzlich gibt es einen Schleichmodus und auf
Quicktime-Events wurde natürlich auch hier nicht verzichtet. Neben den Nahkämpfen gibt es auch jede Menge Magie mit der ihr euren Feinden kräftig einheizen könnt.
Die
Kämpfe werden durch ein Talentsystem und die sogenannten
Schicksalskarten unterstützt, die im etwas unübersichtlichen Menü zu
finden sind. Ersteres
ist grundsätzlich frei entwickelbar und Ihr müsst Euch nicht direkt
festlegen, ob Ihr eher Magier, Meuchelmörder oder doch der Typ mit der
Keule werden wollt. Die Schicksalskarten die uns zusätzliche
Spezialisierungsmöglichkeiten bieten sind auch während des Spiels neu
auswählbar.
Amalur,
die Fantasiewelt, in der unsere Geschichte angesiedelt ist, protzt vor
bunten Farben und Fabelwesen. Hier gibt es zwar hinter jeder Ecke etwas
zu entdecken, jedoch ist die begehbare Welt kleiner als in aktuellen
Vergleichsspielen. Die
Haupt- und Nebenquests, die einem in etwas emotionskargen Gesprächen
aufgetragen werden, reichen von „höchst interessant“ bis hin zum faden
Zeitvertreib.
Die
Grafik ist für ein RPG wirklich gut, auch wenn es öfters mal schwammige
Texturen gibt. Wirklich gefallen haben uns die Kampfanimationen, die im
Gegensatz zu denen der Gesichter und der Umgebung flüssig und
abwechslungsreich gestaltet sind.
Ersteindruck:
Kingdoms
of Amalur: Reckoning sieht nach einem spannenden, actionlastigen und
buntem Rollenspiel aus in dem man so richtig versumpfen kann. Wir
sind gespannt ob es hält, was es verspricht und empfehlen euch die
umfangreiche Demo, die im PSN verfügbar ist, einfach mal anzuzocken.