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Zurück zur Spiel-Seite Starhawk - Vorschau
"Guten Morgen und Danke das ihr so zahlreich erschienen seit."

Mit diesen Worten begann meine erste PK auf der GC, welche mir die Fortsetzung des durchaus erfolgreichen Spiels "Warhawk" näher bringen sollte.


Ohne grosse Umschweife wurden die Anwesenden dann auch gleich ins Geschehen eingeführt. Licht aus. Leinwand an. Boom! Eine grosse Explosion zerreisst die Stille im Raum.

Unser Sprecher kann sich ein Lachen nicht verkneifen, als die erste Reihe erfurchtsvoll zurück zuckt.

Es wird gleich ein Auge auf die grösste Neuerung des Spiels im Vergleich zum Prequel "Warhawk" geworfen, dem Single Player Modus.

Starhawk wird den Spieler in eine Art Wilden Westen der Zukunft entführen. Da Rescourcen auf der Erde knapp werden, zieht es viele Kolonisten in die Weiten des Alls um die sogenannte Rift Energie abzubauen. Soweit so gut, wenn man allerdings zu lange der Rift Energie ausgesetzt wird, fängt der Körper an zu mutieren.
Die Skelettstruktur kehrt sich nach außen, die Augen fangen an zu leuchten und, wie sollte es anders sein, werden die meisten dieser armen Seelen aus der Gemeinschaft der Kolonisten ausgeschlossen.



Damit bilden sich 2 Fraktionen. Die Kolonisten und die Outcasts, welche ständig versuchen die Maschinerie der Kolonisten zu sabotieren. Hier setzt dann auch die Story an.

Der Hauptcharakter des Spiels, Emmett Graves, steht zwischen beiden Fronten. Zum Einen versucht er die Kolonisten zu beschützen, zum Anderen ist sein Bruder der Anführer der Outcasts.
Das führt natürlich zu einem Dilemma, welches vom Spieler gelöst werden muss. Durch sich ständig ändernde Spawnpunkte der Opposition, Wellenstärke der Gegner und verschiedenen strategischen Elementen im Spiel wird das Einzelspieler Erlebnis nie zu Wiederholungen führen. Man versucht von einem linearen Spielprinzip weg zu kommen und Richtung Open World zu gelangen. Mich persönlich hat das Spielprinzip
sehr an die Red Faction Reihe erinnert.

"Ok. Soviel zum Einzelspieler Modus. Kommen wir zu dem, weswegen "Warhawk" so ein grosser Erfolg für uns war; dem Multiplayer Modus."

Und der hat es in sich. Gespielt wird auf Planeten, Asteroiden und im All. Je nachdem kommen die verschiedenen strategischen Elemente zum Tragen. Dem Spieler werden für Abschüsse und anderen, spielentscheidenden Aktionen Riftenergiepunkte zugeschrieben, mit denen er, wie auch im SP, On The Fly verschiedene Gebäudestrukturen errichten kann, wie zum Beispiel mobile Spawnpunkte, Luftabwehrgeschütze oder
Schutzwälle. Für einen Lacher während der Präsentation sorgte ein gezielt plaziertes Luftabwehrgeschütz, welches direkt auf einem Gegenspieler landete und diesen mit einem satten Geräusch zerschmetterte.
Auch spielt die zu Beginn gezeigte Explosion ein wichtige Rolle. Wird man als Pilot abgeschossen, hat man die Möglichkeit einen kontrollierten Absturz herbei zu führen. Erwischt man mit dem eigenen Ableben noch eine Struktur oder gar einen Feind, klingelt die Rifternergiekasse.

Gespielt wird im 8 vs 8 Modus. Da das beim Bau von verschiedenen Gebäuden zum Chaos führen kann, wird es die Möglichkeit geben, Mitspielern die Rechte zum Bau von Gebäuden zu entziehen, sollten diese
  kontraproduktiv für das Erreichen des Endziels sein. Ausserdem wird das Gebäudelimit auf 32 Gebäude pro Fraktion gesetzt. Die verschiedenen Gebäude werden auch allesamt upgradefähig sein. Auch werden verschiedene Wafffen nur in bestimmten Gebäuden spawnen, wie zum Beispiel Snipergewehre auf - wie treffend - Snipertürmen.



Als kleine Kirsche auf der Sahne wurde uns dann das Jetpack präsentiert, welches den Weg DIREKT ins spiel finden wird und nicht, wie bei Warhawk, erst als DLC kommt.

Alles in Allem hat mich die Starhawk Präsentation sehr überzeugt. Mir persönlich haben die verschiedenen strategischen Elemente gefallen, welche, dank einfacher Handhabung, Starhawk von anderen
Onlineshootern unterscheiden wird. Man hat auch eine sehr gute Lösung gefunden, die dem weit verbreitetem Basecamping entgegen wirkt. So wird es dem Spieler ermöglicht, mit Hilfe eines Dropships, seinen Spawnpunkt
innerhalb eines bestimmten Areals frei zu bestimmen und ggf. sogar einen campenden Feind von oben zu zerschmettern.

Für Spieler, welche Warhawk geliebt haben, ist dieses Spiel sicherlich ein pflichtkauf. Spielern von Online Shootern kann ich nur nahe legen, sich das Spielprinzip von Starhawk mal näher anzusehen.

Vorsicht, ihr könntet es mögen.

Geschrieben von SebsterOne
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