Auch zu The Last of Us, dem heiß ersehnten, neuesten Geniestreich von den Uncharted-Machern Naughty Dog, gab es auf der diesjährigen gamescom etwas zu sehen. Zur Emtäuschung der angereisten PS3-Talk-Crew konnte man aber leider noch nicht selbst Hand ans Spiel anlegen, dafür wurden den Reportern und Redakteuren aber zwei ganz spezielle Gäste vorgesetzt. Troy Baker und Ashley Johnson, die Schauspieler die für die Motion-Capturing Aufnahmen engagiert wurden, plauderten munter über ihre Erfahrungen und Erlebnisse während der Arbeiten an The Last of Us. So erzählten uns die Beiden das die Arbeit an einem Videospiel sehr speziell sei, da man eben nicht wie gewohnt in einem richtigen Setting mit Kulissen etc. arbeitet, und somit eine gesunde Portion Vorstellungskraft von Nöten sei. Genau deswegen sei es aber eine sehr faszinierende Aufgabe, gerade weil die Beiden sich sehr stark in die Charaktere Joel und Ellie hineinversetzen können. Ins Schwärmen gerieten Ashley und Troy als es um die Eigenschaften ihrer dargestellten Videospielhelden ging. So betonte Ashley, dass Joel und Ellie, vor allem zu Beginn des Spiels, doch sehr im Kontrast zueinander stehen. Wo Ellie die ganzen Einflüsse der Umgebung als faszinierend empfindet sieht Joel, weil er sich ja in der Außenwelt schon gut auskennt, hinter jeder Ecke Gefahren. Das die Schauspieler eine hervorragende Arbeit leisten wurde anhand einer etwa drei minütigen Spielszene gezeigt, in der auch gleich ein weiterer Charakter gezeigt wurde, welcher wahrscheinlich im weiteren Spielverlauf auf Seiten von unseren Protagonisten kämpft. Ellie, Joel und Bill sind scheinbar auf der Flucht und verschanzen sich in einem Raum. Hier eskaliert die Situation kurz, woraufhin Ellie von Bill an ein Rohr gefesselt wird. Durch diese Aktion duellieren sich anschließend Joel und Bill. Ellie befreit sich aus ihrer Lage und attackiert Bill mit dem Rohr an dem sie gefesselt war. Danach beruhigt sich das Geschehen und die drei arbeiten vorerst zusammen. Nach der Ingame-Szene wurde selbige Aufnahme während der Motion-Capturing Arbeiten abgespielt. Die Schauspieler steckten dabei in den bekannten Anzügen mit den Sensoren. Bei diesem Vergleich sah man dann auch gut wie wichtig ein gutes Vorstellungsvermögen für diese Arbeit ist. Im nächsten Video wurden dann die einzelnen Schritte gezeigt wie aus den Realaufnahmen das Videospiel entsteht. Auch zur Vertonung bekamen wir eine kleine Kostprobe spendiert. Dort war deutlich zu sehen und zu hören wieviel die Schauspieler auch improvisieren können.
Alles in Allem war die Präsentation ein gelungenes Unterfangen, das sich sehr vom üblichen Pressealltag abhob. Zu sehen wieviel Arbeit in einem fertigen Videospiel steckt wird anhand solcher Beiträge mehr als ersichtlich.
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