Die
Minis im Playstation-Store dienen hauptsächlich dem Zeitvertreib und haben auch
nur einen relativ kurzen Unterhaltungswert. Ab und zu schafft es aber doch mal
ein Spiel länger als eine Straßenbahnfahrt von 10 Minuten zu fesseln. Doch das
ist eher die Ausnahme. Ob Hungrige
Giraffe eine dieser Ausnahmen ist, erfahrt ihr in unserem Kurztest.

Wie
der Name vielleicht schon vermuten lässt, steuert der Spieler in Hungrige Giraffe auch wirklich ein Tier
dieser Gattung. Genauer gesagt, sogar nur den Kopf und ein Stück dazugehörigen
Hals. Dieser erscheint am unteren Bildschirmrand und muss durch geschicktes
Lenken immer weiter in die Höhe getrieben werden. Auftrieb verleihen dem
Tierschädel diverse, auf dem Bildschirm verteilte Nahrungsmittel. So müssen
verschiedene Früchte oder auch Fast Food eingesammelt werden, damit die Giraffe
zu neuen, ungeahnten Höhen aufbrechen kann. Erschwert wird diese Tatsache
dadurch, dass diese Snacks irgendwann ziemlich weit auseinanderliegen und ab
und zu auch noch verschiedene Hindernisse auftauchen. Selbige können aber
wiederum durch willkürlich in den Abschnitten verteilte Extras, wie
Chilischoten oder Bauhelme, umgangen werden.
Technisch
gesehen gewinnt Hungrige Giraffe wirklich
keinen Blumentopf mehr. Dazu sieht die Grafik einfach zu niveaulos aus und der
Sound kann auch in keinster Weise überzeugen. Einzig der Trieb, doch nochmal
einen Versuch zu unternehmen einen neuen Highscore aufzustellen und die putzige
Giraffe lassen einen gewissen Charme bei Hungrige
Giraffe erkennen. Wer eine PSP besitzt und nach einem solchen oben
genannten „Straßenbahnfahrt-Überbrückungsspiel“ sucht, der könnte mit Hungrige Giraffe durchaus Freude haben.