Call of Duty: Black Ops war der Durchbruch für den Entwickler Treyarch. Zwar hielt sich das Team 1:1 an die Erfolgsformel, die Infinity Ward mit den Modern Warfare-Spielen vorgegeben hatte. Doch die spannende Vermischung von historischen Fakten und Persönlichkeiten mit einer fiktiven Story sowie das Setting des Kalten Krieges verliehen Black Ops eine einzigartige Aura. Plötzlich hatte Treyarch seine eigene Story, sein eigenes Call of Duty-Universum erschaffen. Und den Erfolg von Infinity Ward unverhofft noch übertroffen. Klar, dass es ein Black Ops II geben musste. Und die Herangehensweise der Macher zeugt einmal mehr von der kreativen Schaffenskraft des ehemals als „B-Team“ verschrieenen Entwicklers. Statt die Cold War-Story von Black Ops in den 60/70er Jahren weiterzuerzählen und somit Altbekanntes aufzuwärmen, springen die Entwickler ins Jahr 2025. Erstmals in der Call of Duty-Geschichte ist also die Zukunft das Szenario. Allerdings gelingt es den Entwicklern dennoch, den Bogen zuBlack Ops I zu schlagen. Mehrere Missionen spielen in den 80er Jahren, bekannte und geschätzte Charaktere wie CIA-Agent Hudson, Alex Mason und Vietnam-Veteran Frank Woods spielen auch in Black Ops II eine tragende Rolle. Sichtlich gealtert oder in Rückblenden. Das Bindeglied zwischen der Vergangenheit und der Zukunft ist zum einen der neue Hauptcharakter David Mason – Alex' Sohn. Und zum anderen der Bösewicht Raul Menendez. Spätestens seit Vladimir Makarov kann und muss man von einem Call of Duty-Schurken erwarten, mehr zu sein als bloß ein größenwahnsinniger 08/15-Bösewicht. Makarov war ein Monster, kaltblütig und intelligent, eine Ausnahmeerscheinung unter den Videospiel-Schurken. Und Raul Menendez? Der kann sich durchaus mit Makarov messen, wobei die beiden völlig unterschiedliche Charaktere sind. Menendez wird nicht von nationalistischem Gedankengut oder Geldgier angetrieben. Er will einfach nur die Welt brennen sehen – und dem Kapitalismus ein Ende setzen. Dafür greift er die Supermächte USA und China da an, wo sie am verwundbarsten sind – ihrer High-Tech Armee. Menendez gelingt es, die Drohnen und Computersysteme der Amerikaner und Chinesen zu kontrollieren und gegen sie selbst einzusetzen. Und natürlich ist Mason der Einzige, der ihn stoppen kann.

Um die erstaunlich vielschichtige und von vielen drastischen Szenen begleitete Story zwischen den 80er und 2020er Jahren erzählen zu können, musste sich Treyarch vom altbekannten Storytelling der Serie verabschieden. Seit den ersten Teilen gab es keine Cutscenes mehr, nun kehren sie zurück. Die Story wird nicht bloß in kryptischen Ladesequenzen zwischen den Leveln sowie durch interaktive Sequenzen aus der Ego-Perspektive erzählt, sondern auch in klassischen Zwischensequenzen. Nicht nur das: In der Kampagne gibt es ein Briefing-Menü, in dem der Spieler seine Bewaffnung und Ausrüstung vor jeder Mission selbst festlegen darf – das ist eine reizvolle Idee. Zudem ist es hier möglich, zu den optionalen Strike Force-Einsätzen zu wechseln – dazu später mehr. Die neue Erzählstruktur beraubt Black Ops II des atemlosen Tempos, welches die Serie bisher auszeichnete. Diesmal gibt es durchaus gewollte Verschnaufpausen oder Momente, in denen der Spieler zum Zuschauer degradiert wird. Auf der anderen Seite bringt dies aber den Vorteil mit sich, dass Black Ops II eine verdammt spannende Geschichte auf sehr hohem Niveau zu erzählen vermag. Und nicht nur das, die eben genannten Strike Force-Einsätze sind eine recht mutige spielerische Neuerung. Was genau hat es mit Strike Force auf sich? Nun, in diesen Einsätzen übernimmt der Spieler nicht die Kontrolle über Mason oder eine der anderen Hauptfiguren. Stattdessen befehligt er einen ganzen Einsatztrupp. Je nach Mission handelt es sich dabei um Elite-Truppen, Mini-Drohnen oder schwerfällige Mech-Einheiten, die auf vier Beinen laufen. Jeder Strike Force-Einsatz hat andere Ziele, aber meist geht es darum, bestimmte Punkte in einem Einsatzbereich einzunehmen und gegen den Feind zu verteidigen. Während des Strike Force-Einsatz kann der Spieler jederzeit jedes Truppenmitglied steuern und selbst Drohnen kontrollieren. Allerdings ist es auch möglich, in einer taktischen Übersichtskarte zu verbleiben und dort kluge (?) Anweisungen zu geben. Das sieht dann in der Tat nicht mehr nach Call of Duty aus, sondern eher nach einem Echtzeit-Strategiespiel. Allerdings: Trotz einer gewissen taktischen Komponente geht es auch hier in erster Linie um beinharte Action. Nur Perspektive und Herangehensweise sind anders und zeigen, dass die Entwickler bei Treyarch durchaus experimentierfreudig sind. Call of Duty-Veteranen, die mit Strike Force nicht viel anfangen können, sei gesagt, dass diese Sondereinsätze optional sind. Man darf sie ignorieren – oder alternativ verhauen. Dies wirkt sich allerdings auf den Verlauf der Story, einzelne Zwischensequenzen und das Ende aus. Moment – alternative Handlungsverläufe in einem Call of Duty? Ganz recht. Auch das ist neu in Black Ops II. Es kommt immer wieder zu teils dramatischen Entscheidungsmomenten, in denen der Spieler seinen persönlichen Pfad wählen muss. Da sich dies tatsächlich auf die Handlung bzw. das Ende auswirkt, lohnt sich mehrfaches Durchspielen. Zu viel sollte man allerdings nicht erwarten: Auf die Missionen und den Levelverlauf haben die alternativen Handlungsstränge fast gar keinen Einfluss.
Wie erwartet trumpft die Kampagne mit satter Action und cineastischen Bombast-Momenten auf. Die Handlung führt in den 80er Jahren unter anderem nach Afrika, Nicaragua und Afghanistan. 1989 erlebt man einen der interessantesten Einsätze im ganzen Spiel: Die von George Bush Senior befohlene Invasion in Panama. Wie einst inBlack Ops I vermischen die Entwickler sehr gekonnt Fakten und Fiktion. So hat etwa der frühere Diktator Manuel Noriega einen bemerkenswerten Auftritt im Spiel – der dem echten Noriega gar nicht schmecken dürfte. Im Jahre 2025 werden u.a. Los Angeles, Pakistan, Jemen und ein Flugzeugträger mit Namen USS Obama besucht. Hier erwartet den Spieler trotz aller Neuerungen das klassische Call of Duty-Spielgefühl. Es gibt nichts, was von der linearen, aber ungemein spektakulär inszenierten Action ablenkt. Die Gegner-KI ist einfach gestrickt und Realismus spielt keine Rolle, atemlos inszenierte Daueraction, in der man sich sofort zurecht findet, war auch diesmal die Priorität der Macher. Doch das ist auch gut so. Denn die Waffen fühlen sich – besonders im Jahre 2025 – fantastisch an. Es gibt einige wirklich abgefahrene und verdammt coole Gadgets zu sehen und immer wieder wird der lineare Shooter-Pfad von Fahrzeugsequenzen oder Verfolgungsjagden aufgelockert. Manche Einsätze – etwa in der schwimmenden Stadt oder in Los Angeles – gehören mit zum Besten, was wir jemals in einem Call of Duty-Spiel erlebt haben. Der Moment, in dem Mason und seine Truppe mit High Tech-Gleitflügeln durch den peitschenden Regen eines Gebirgstals fliegen – unbezahlbar. Der Absprung aus einem Flugzeug hoch über den Wolken – ebenso. Allerdings fallen einige Einsätze – speziell jene, die in der Vergangenheit spielen – deutlich ernüchternder aus. Und das Finale hätte man sicher noch ein klein wenig stimmiger inszenieren können. Trotz dieser kleinen Kritikpunkte weiß die Kampagne von Black Ops II zu begeistern. Das liegt sicherlich zu einem guten Teil an den brillant inszenierten Abschnitten in 2025, welche sich angenehm frisch und unverbraucht anfühlen. Zum anderen aber an der Story. Black Ops II erzählt eine richtig gute Geschichte mit starken Charakteren. Besonders Raul Menendez ist ein bemerkenswerter Schurke, in den sich der Spieler gut hinein fühlen kann – nicht nur, weil er in mehreren Szenen spielbar ist.

Doch was wäre Call of Duty ohne seinen Mehrspieler-Modus? Wer noch nie Call of Duty online gespielt hat, dem könnte man nun auf drei bis vier Seiten die umfassenden Features des Multiplayers darlegen, doch wer in den vergangenen Jahren kein Call of Duty online gespielt hat, der hat vermutlich auch irgendwo in der Wüste unter einem Felsen gelebt. Black Ops II wagt nicht allzu viele Experimente, die Macher setzen stattdessen auf die bewährten Stärken der Reihe. Das pfeilschnelle Gameplay fühlt sich genauso an, wie man es von Call of Dutyerwartet, die Maps sind interessant und abwechslungsreich designt und die breite Auswahl an Spielmodi bietet für jeden Geschmack etwas. Wirklich neue Spielmodi gibt es allerdings nicht zu sehen. Immerhin: Das in MW3eingeführte Kill Confirmed gibt es jetzt auch für Black Ops-Fans. Außerdem ist es wie im ersten Teil möglich, eigene Spieler-Embleme zu basteln und im Kampf gegen Bots zu üben.
Die spielerisch bedeutendsten Veränderungen? Nun, das Klassen-System wurde überarbeitet. Der Spieler hat nun grundsätzlich zehn freie Plätze in seinem Inventar und darf diese völlig frei belegen. Man kann beispielsweise auf eine Zweitwaffe verzichten und stattdessen ein zusätzliches Perk ausrüsten. Eine sinnvolle Neuerung. Außerdem wurden alle Waffen und Gagdets auf den Stand des Jahres 2025 gebracht. Damit fühlt sich Black Ops II zwar noch nicht wie ein Science-Fiction Shooter an, doch gerade im Direktvergleich mit dem ersten Teil erwartet uns ein verändertes Spielgefühl. Last but not least wurde das Score-System überarbeitet. Es gibt keine Killstreaks mehr sondern nur noch Score-Streaks. Das heißt: Belohnungen wie eine Überwachungsdrohne oder eine Staffel Kampfhunde bekommt man nicht nur für Abschüsse gut geschrieben, sondern auch für das erfolgreiche Absolvieren von Missionszielen. Wer bei CTF die Flagge erobert oder bei Herrschaft Kontrollpunkte einnimmt, wird nun gleichwertig belohnt wie jene Spieler, die sich allein auf Abschüsse konzentrieren.

Das Fazit zum Mehrspieler-Modus: Wer Call of Duty schon in der Vergangenheit schätzte, der wird auch Black Ops II lieben. Das Spiel bietet das Potential für mehrere Monate an nicht enden wollenden Spielspaß. Das Freischalten von neuen Rängen, Waffen und Ausrüstungsgegenständen dürfte wahre Fans wieder hunderte Stunden ans Gamepad fesseln und die Hemmschwelle, in den Prestige-Modus zu wechseln, ist diesmal weitaus geringer. Mit seiner riesigen Community und dem bewährten, superflüssigen Gameplay ist Black Ops II ein Online-Shooter, mit dem man absolut nichts falsch machen kann. Nur die täglich auftretenden Probleme beim Zugriff auf die Call of Duty-Server sollten die Entwickler langsam dringend in den Griff bekommen – in dieser Beziehung erlebt Black Ops II (noch immer) den wohl holprigsten Start aller CoD-Teile.
Was bei World at War einst als Scherz der Entwickler begann, hat sich mittlerweile zur Geheimwaffe im HauseTreyarch gemausert. Die Rede ist natürlich vom Zombie-Modus. Spätestens seit Black Ops ist der Zombie-Modus absoluter Kult und hat eine eigene fanatische Fangemeinde um sich geschart. Und so darf auch in Black Ops II ein solcher Modus nicht fehlen. Zunächst sollte erwähnt werden, dass der Zombie-Modus diesmal in drei Spielvarianten aufgesplittet wurde. Im Mittelpunkt steht dabei der neue Tranzit-Modus, der allerdings weniger Neuerungen mit sich bringt, als man vielleicht zunächst vermuten könnte. Wie in früheren Zombie-Modi auch geht es darum, alleine oder mit bis zu drei Mitspielern möglichst lange gegen Horden von Untoten zu überleben. Welle um Welle rücken mehr lebende Tote an, daher gilt es, sich mit freigespieltem Geld bis an die Zähne zu bewaffnen und taktisch klug vorzugehen. Was Tranzit von bisherigen Zombie-Modi unterscheidet, ist eigentlich nur die größere Spielwelt, die mit einem selbstständig umherfahrenden Bus erkundet werden kann. Die Tranzit-Welt steckt voller Überraschungen, Geheimnisse und Easter Eggs und eignet sich daher perfekt zum gemeinsamen Experimentieren sowie zur High-Score Jagd mit Freunden. Es ist allerdings ein wenig schade, dass es nur eine einzige Karte ins Spiel geschafft hat. Zudem ist von der versprochenen offenen Welt in der Praxis nur wenig zu spüren. Der zweite Spielmodus bietet klassischen Überlebenskampf in kleineren Arealen, welche allesamt der Tranzit-Welt entnommen wurden. Die dritte Spielvariante bietet hingegen die Möglichkeit, mit bis zu acht Zombiejägern loszuziehen. Die Spieler werden in diesem Fall in zwei Teams gesplittet. Das Team, welches länger gegen die Untoten überlebt, gewinnt am Ende. Mit seinem simplen, aber süchtig machendem Spielkonzept, dem wie üblich sehr abgedrehten Humor und dem sowohl alleine als auch mit mehreren Spielern großartigen Survival-Spaß ist der Zombie-Modus auch in Black Ops II eine echte Granate. Wer weltbewegend Neues erwartet hat, könnte allerdings ein wenig ernüchtert sein. Nun bleibt abzuwarten, wie viel Zombie-Nachschub kommende DLC-Pakete bieten werden, denn so viel ist klar: Je mehr Zombies, desto besser!!

Grafisch ist Black Ops II das bislang schönste Call of Duty-Spiel. Klar, der neue Teil verwendet die gleiche Grafik-Engine wie seine Vorgänger, allerdings haben die Entwickler sichtbar an den Stellschrauben gedreht: Verspätet nachladende Texturen wie etwa in Modern Warfare 3 treten nur noch im Multiplayer auf, generell sehen die Texturen ein Stück weit knackiger aus. Es gibt jede Menge eindrucksvoller Szenen in Black Ops II, besonders während Masons erstem Einsatz im Jahr 2025. Feinste Regen- und Lichteffekte und eine beeindruckende Kulisse mit weitläufigen Schluchten und detailreicher Vegetation können begeistern. Und bei alledem läuft das Spiel nach wie vor mit superflüssigen 60 Bildern in der Sekunde. Klar erreicht Black Ops II nie das optische Niveau einesBattlefield 3. Doch eine solch ausgewogene Kombination aus technisch sauberer Optik und flüssigem Bildablauf gibt es in keinem anderen Konsolen-Shooter. Kommen wir zum Sound. Das Main Theme von Black Ops II wurde von Oscar-Preisträger und Nine Inch Nails-Mastermind Trent Reznor komponiert. Dass der Mann ein musikalisches Genie ist, braucht man eigentlich nicht dazu zu sagen. Das elektronisch angehauchte Titelthema ist typisch Reznor, sehr düster, melancholisch und geht gleich unter die Haut. Aber auch abseits dieses Stücks kann Black Ops IImusikalisch voll überzeugen. Eine handfeste Überraschung gibt es bei der deutschen Synchronisation zu vermelden. Im Gegensatz zu früheren Call of Duty-Spielen ist diese nämlich durchaus gelungen. Besonders die Sprecher der Hauptfiguren liefern einen guten Job ab. Bösewicht Raul Menendez wäre ohne den glänzend aufgelegten Wotan Wilke Möhring wohl lange nicht so charismatisch rüber gekommen. Zu kritisieren ist nur, dass es diesmal keine Untertitel gibt – und in einzelnen Szenen sind die Sprecher nicht optimal zu verstehen. Auch kommt der typische Humor des Zombie-Modus in der deutschen Fassung nicht ganz so gut rüber, wie im Original. Das lässt sich allerdings verschmerzen. Immerhin erscheint Black Ops II in Deutschland komplett ungeschnitten – trotz einiger sehr brutaler Szenen in der Kampagne und blutigem Splatter im Zombie-Modus.

Fazit:
Es ist Jahr für Jahr nicht unbedingt eine dankbare Aufgabe, Call of Duty testen zu müssen. Immerhin sorgt die Reihe seit jeher für Kontroversen. Und ein sehr positiver Testbericht wird den vielen Kritikern der Reihe nicht schmecken. Sei es drum: Die hohe Wertung ist verdient! Weshalb? Call of Duty Black Ops II ist der innovativste Teil der Reihe seit Erscheinen des ersten Modern Warfare. Verglichen mit MW 3 haben die Entwickler diesmal mehr gewagt, was besonders in der Kampagne zu spüren ist. Die spannende Story um den bemerkenswerten Schurken Raul Menendez ist ein Highlight, das Setting im Jahre 2025 wirkt recht frisch und unverbraucht. Nicht alle Neuerungen sind brillant gelungen: Der Strike-Force Modus wirkt ein wenig aufgesetzt und die alternativen Handlungsstränge unterscheiden sich teilweise nur in Details voneinander. Doch dank einiger bombastisch inszenierter Missionen und eines herausragenden Soundtracks weiß die Kampagne dennoch von Anfang bis Ende zu fesseln. Der Online-Mehrspielermodus wird in den kommenden Monaten Millionen von Spielern weltweit beschäftigen und bietet nahezu für jeden Geschmack etwas. Etliche Spielmodi, Waffen und freischaltbare Extras verbringen wahre Motivationswunder, das mit seinen 60 Frames pro Sekunde sagenhaft flotte und flüssige Gameplay sucht bei Konsolen-Shootern nach wie vor seinesgleichen. Und dann wäre da ja noch der Zombie-Modus, welcher für blutigen, abgedrehten, kooperativen Party-Spaß sorgt. Und einfach nur süchtig macht. Wie in jedem Jahr wird es Spieler geben, die mit Call of Duty generell nichts anfangen können oder sich über mangelnde Neuerungen beklagen. Doch objektiv betrachtet fühlt sich Black Ops II weitaus frischer an als zuletzt Modern Warfare 3. Black Ops II erfindet das Rad nicht neu, sorgt aber mit seinem interessanten Setting und einigen klug eingesetzten Neuerungen dafür, dass die populärste Shooter-Reihe aller Zeiten auch nach all den Fortsetzungen der letzten Jahre noch begeistern kann. - Daniel Steinert