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Zurück zur Spiel-Seite Hell Yeah! Der Zorn des toten Karnickels - Spieletest
Häschen sind niedlich. Im Allgemeinen eine unumstößliche Tatsache. Doch betrachten wir Ash, den „Helden“ in Hell Yeah! Wrath oft he Death Rabbit so kehrt sich diese geläufige Meinung recht schnell ins Gegenteil um. Denn Ash ist nicht das niedliche kleine Knuddeltier von nebenan. Nein, er ist wütend und sinnt auf Rache. Warum? Ja, weil ihm ein paar Bösewichter mit seinem Quitscheentchen unter der Dusche fotografiert haben. An sich wäre das ja nicht so schlimm, wäre der kleine Hase nicht der Herr in der Hölle persönlich. Und wie würde sich denn die Tatsache, dass dieser mit einer gelben Plasteente duscht, auf sein Image auswirken? Also schwört unser Kaninchen blutige Rache, und soll sie bekommen.



Das alles klingt wahnsinnig abgedreht und, oh Wunder, genau das ist es auch. Hell Yeah! Macht auch überhaupt keinen Hehl daraus ein verrücktes Spiel zu sein. Grundsätzlich ist es aber erst einmal ein Jump&Run in der 2. Dimension. Und genau so steuert es sich auch. Zusätzlich zu den normalen Bewegungen in diesem Genre kommen aber noch einige andere Fähigkeiten. Schon nach wenigen Minuten bekommt unser Hasilein ein Gefährt spendiert welches sich als Säge herausstellt. Dieses Gerät kann nun vortrefflich dazu verwendet werden Feinde zu zerstückeln und störende Felsen aus dem Weg zu räumen. Desweiteren darf sich Ash im Laufe des Spiels an einem riesigen Waffenarsenal ergötzen. Die Wummen haben alle einen unerschöpflichen Munitionsvorrat, lediglich Nachladen muss man ab und zu. Ash und sein Gefährt können mit jeder Menge Accessoires ausgestattet werden, sodass für jeden Spieler ein passender kleiner Hase mit dazugehörigem Sägen-Skin durch die verrückten Levels marschiert. Apropos verrückte Level. Diese Beschreibung ist tatsächlich mehr als zutreffend. Die einzelnen Zonen sind derart übertrieben bunt und mit wahnwitzigen Details gespickt, das es manchmal schon fast zu viel ist. Fotosensitive Epileptiker sollten Hell Yeah! auf jeden Fall mit Vorsicht genießen. Das durchgedrehte Design hört aber bei der Spielwelt nicht auf. Im Gegenteil, es setzt sich munter bei der Gestaltung der Gegner fort. Diese sehen manchmal gar so abgedreht aus, dass es einem schwer fällt überhaupt eine Verbindung zu irgendwas Realem herzustellen. Vor allem die Zwischen- und Bossgegner haben eine kräftige Portion kranker Ideen abbekommen. Selbige sind auch alle nur durch ein gewisses Maß an taktischem Vorgehen zu besiegen. Einmal erledigt, können die größeren Gegner auf der „Insel“ versklavt werden. Dort schuften sie dann, um Ash mit neuen Waffen, Lebensenergie, Geld oder Überraschungen zu überfluten.



Grafisch ist Hell Yeah! wirklich sehenswert. Der bunte und übertrieben brutale Grafikstil ist zu jeder Zeit ansehnlich. Leider kommt es ab und zu argen Rucklern, was so eigentlich nicht verständlich ist. Der Sound geht in Ordnung. Eine Vertonung gibt es nicht, lediglich ein paar Soundfetzen unterlegen die durchzulesenden Textfelder.

Empfehlenswert ist Hell Yeah! auf jeden Fall. Ohne Scham und Scheu zieht es alle Standards und Klischees des 2D-Jump&Runs durch den Kakao und bietet dabei ultrabrutale und urkomische Unterhaltung.

Hell Yeah! Der Zorn des toten Karnickels
87.0%
gut
Story:
Grafik:
Sound:
Steuerung:
Spieler: 1
Usk: USK 12
Pro
- Abgedreht
- Brutal
- Sarkastisch
Contra
- Leichte Ruckler
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