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BioShock: Infinite
Publisher: 2K Games
Entwickler: Irrational Games
Genre: Shooter
Freigabe: USK 18
Release: 26.03.2013
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In den letzten Monaten hagelte es nur so schlechte Nachrichten für
Bioshock: Infinite. Zunächst sprangen einige wichtige Entwickler ab, dann verschob man den Release auf den kommenden Februar, dann strich man den Multiplayer-Modus und jetzt wurde der Release nochmals um einen weiteren Monat nach hinten verlegt.
Und zwischen all diesen Dingen gab es auch noch eine große Diskussion rund um die Enthüllung des Covers, auf welchem der Protagonist mit einer Flinte abgebildet ist.
Nun äußert sich erstmalig
2K's Ken Levine zu diesem Thema und kann sogar verstehen, warum Fans der Serie so kritisch gegenüber diesem sind: "Ich verstehe, dass einige Fans enttäuscht sind. Wir haben es erwartet. Ich weiß, es kann hart sein das zu hören, aber lassen Sie mich diesen Gedanken erklären. Wir haben eine kleine Tour durch eine Reihe von Clubhäusern und dergleichen gemacht und Leute befragt. Menschen, die Spieler waren. Nicht Menschen, die IGN zu lesen. Und wir fragten sie, 'Habt ihr von Bioshock gehört?' Nicht ein Einziger von diesen hat davon gehört."
"Wisst ihr, Bioshock ist ein recht erfolgreiches Franchise, nicht wahr? Unsere Gaming-Welt, das vergessen wir manchmal, ist uns so wichtig, aber...es gibt viele Produkte, die ich kaufe, über die ich nicht sehr lange nachdenke. Mein Salat-Dressing. Wenn ein neues Salat-Dressing rauskommt, hätte ich keine Ahnung. Ich benutze Salat-Dressing, ich lese nicht die Salatdressing Weekly. Ich weiß nicht, wer macht es, ich kenne nicht eine der Persönlichkeiten im Salatsoße-Geschäft."
"Für manche Menschen [sind Spiele] wie Salat-Dressing. Oder Filme oder TV-Shows. Es war definitiv ein Realitäts-Check für uns. Spiele sind groß, und sie sind teuer, ich glaube, das ist ganz klar [...] Aber sie müssen finanziell erfolgreich sein, damit sie weiterhin gemacht werden können."
"Ich betrachtete das Cover von Bioshock 1, an dem ich mitgearbeitet habe und das ich sehr mag und bewundert habe. Ich machte einen Schritt zurück und überlegte: wenn ich nur ein normaler Typ wäre, wenn ich Spiele lieben würde, aber ihnen keine Aufmerksamkeit widme...wenn ich das Cover gesehen hätte, was hätte ich gedacht? Und ich würde denken, es geht um einen Roboter und ein kleines Mädchen."
Und genau diesen Eindruck wollte man beim neusten Ableger der Reihe vermeiden. Wenn jemand das Spiel in die Hand nimmt soll dieser jemand wissen, was er wirklich geboten bekommt und dafür müssen man auch Kompromisse eingehen.
Quelle:
Wired
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