Benutzername:Passwort:
Angemeldet bleiben!

Zurück   Playstation 3 News Forum > Articles
Startseite Benutzerliste Interessengemeinschaften News einsenden Gruppen Trophies PS3 Spiele verkaufen Spieledatenbank Articles Galerie

   Backbreaker
You don't have permission for this action You don't have permission for this action You don't have permission for this action You don't have permission for this action You don't have permission for this action You don't have permission for this action
Für einen „American Football“-Titel klingt Backbreaker nach purer Arcade-Action und nach vielen Knochenbrüchen. Aber dort, wo zuletzt die Konkurrenz nicht so einen glanzvollen Auftakt hinlegte und man die Knochenbrüche nicht nur hören...
   Full Article

Für einen „American Football“-Titel klingt Backbreaker nach purer Arcade-Action und nach vielen Knochenbrüchen. Aber dort, wo zuletzt die Konkurrenz nicht so einen glanzvollen Auftakt hinlegte und man die Knochenbrüche nicht nur hören sondern auch sehen konnte, scheint es, dass Backbreaker nur einen brachialen Namen hat – denn was hier den Spieler erwartet, zielt eher auf die Madden-Abteilung. Aber reicht es auch an ein Madden ran?

Football-Einsteiger führt das Spiel mit einigen Trainingssituationen hinein, dies ist sogar recht gut gelungen – man bekommt gesagt, was zu tun ist und dann GO! Hier fällt wohl das erste Ei vom Himmel, denn die Steuerung ist so einfach, dass sie fast zu einfach ist. Während man mit dem linken Stick die Figur versucht zu steuern, löst man fast alles andere mit dem rechten Stick aus. Tackle – rechter Stick nach oben, Pass – rechter Stick nach oben, Kick – rechter Stick nach oben – schon was gemerkt? Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Tasten ohne Funktion. Denkbar einfach, aber nicht innovativ. Ich hoffe nicht, dass man in naher Zukunft versucht FIFA-Spiele mit gleichem Muster zu programmieren. Während einem die Tutorials in das eintönige Steuerungs-Nirvana eingeschläfert hat, geht’s ab zum Spiel und hier wird man mit einem „Ich-erstelle-mir-alles-selbst-Modus“ belohnt, aber zugleich damit bestraft, dass man keine einzige originale Footballlizenz zu Verfügung hat. Das die NFL in den Händen von EA liegt ,ist klar, aber wie wäre es hier z. B. mit europäischen Ligen gewesen? Schließlich will man ja auch mit diesen Spielen die Anhänger in Europa erreichen, oder nicht? Denn komischerweise gelten in den Footballligen des Spiels ähnliche Regeln wie beim europäischen Fußball, wo Mannschaften ab- und aufsteigen können.

Aber zurück zum Schlachtfeld, denn hat man sich durch die Menüs gewälzt, steht man kurzerhand auch irgendwann auf dem Platz und darf endlich in den Rasen beißen oder den Gegner niederrammen. Dabei gibt es wieder zahlreiche vorgegebene Spielzüge, aus denen man auswählen kann. Wer nicht weiß was er nehmen soll, lässt sich im Zweifelsfall einen Tipp geben. Im Spiel wird schnell klar, was Übersicht heißt und wie man diese quasi  aus dem Feld gekickt hat. Wo noch die Laufwege als Pfeile und eventuelle Passzonen markiert werden, so sind die Kameraeinstellungen völlig misslungen. Niemals bekommt man die Chance, das ganze Feld zu sehen, um die Situation richtig unter Kontrolle zu kriegen. So hat man quasi immer das Gefühl, dass man einen „Be-a-Hero“-Mode zu spielen hat und von Spieler zu Spieler hüpft. In der Offensive spielt man stets den Ballhaltenden und in der Defensive wird zu dem bevorzugten Spieler gewechselt. Sollte der KI-Kamerad einen Steal machen, hat man die Chance, zu dem Spieler zu switchen oder lässt es lieber, denn durch das Geswitche geht viel Übersicht verloren und bevor man sich versieht, ist man in den nächsten Gegner gerannt. Das Gameplay ist im Ganzen sehr grob aufgebaut, sollte man mal zu stark nach links oder rechts lenken, nimmt dies der Spieler ziemlich wörtlich – somit wird diagonales Laufen weiterhin erschwert. Ganz davon abgesehen, dass  es fast unmöglich ist, einen Gegner durch pures Umlaufen auszuweichen, ausführbar mit dem „rechten Stick“. Zur Abwechlung könnte man diesen nach links oder rechts drücken, denn mit einer Kreisbewegung macht man einen Spin und sobald man diesen perfektioniert hat – ist alles andere überflüssig. Merkt euch also „Stick nach vorn“ ist die absolute Lösung, wenn ich den Ball haben oder passen will, und „Kreise machen“ wenn ich mit dem Ball bis zur Endline laufen möchte. Perfekt getimed setzt man damit fast jeden Defensemann in den Boden und so werden oft Touchdowns erzielt. Sollte man allerdings mal jemanden wirklich von den Beinen holen oder man selbst wird von den Beinen geholt, sieht's echt genial aus – aber so gut es auch aussieht, nichts von alldem hat Auswirkungen auf die Gesundheit eurer Spieler. Keine Verletzungen in so einem harten Sportspiel einzubauen, dessen Name schon nach „Autsch“ klingt, gehört schlichtweg bestraft.

„Backbreaker“ prahlt damit, dass jede Situation absolut einmalig ist und nie vorberechnet. Das stimmt auch, nichts ähnelt so schnell dem anderen – selbst bei gleichen Spielzügen mehrmals hintereinander – dazu kommen noch die relativ guten Animationen, die nach der Zeitlupe auch noch schick aussehen. Was das Ganze trübt ist der allgemeine Grafikstil, der plastisch, unrealistisch und nach Playmobil aussieht. Die Stadien sind nicht gerade eine Augenweide und Schiedsrichter sucht man auch vergebens. Die Zuschauer mehr schlecht als recht, aber es zumindest sind welche da, die das Spiel laut unterstützen. Ansonsten ist auch in Sachen Ton nicht viel zu holen. Kurze rockige Einlagen, aber nichts was dem Spielerlebnis helfen würde, mal in Fahrt zu kommen und eine Moderation hat man auch gleich weggelassen. Und wie hätte man es schon erraten können, ist das ganze Spiel nicht übersetzt worden, ebenfalls die Anleitung nicht. Das macht es für die, die des Englischen nicht mächtig sind, noch etwas schwieriger, sich in den Menüs zu Recht zu finden.

Fazit

Wollte man mit Backbreaker tatsächlich der Konkurrenz einen Tritt verpassen? Wie sagt man beim Fußball? – Eigentor! Jedenfalls denkt sich das jeder, der mit Football nicht ganz so viel am Hut hat, Fans hingegen mögen von Backbreaker begeistert sein, denn darin steckt mehr Realismus als in mach anderem Footballspiel. Ein Titel allein für die Fanbase, alle anderen sollten einen Bogen machen. Wer Wert auf Lizenzen und Moderation legt, der sollte es gleich lassen. Das Spiel wirkt in vielen Sachen noch unfertig, vielleicht auch ein Grund, warum der Hersteller das Ding fast heimlich auf den Markt gebracht hat ohne eine Promo anzubieten? Von der dreimaligen Verschiebung ganz zu schweigen. Hätte sich Backbreaker in manchen Phasen nicht selbst das Rückrad gebrochen, hätte es sogar zu einem richtig guten Titel werden können.

 

 
   Article Overall

Votes: 0, Points: 0, Rating: 0.00
#195 in Reviews
#260 among all
   About Author

DJEagle
Spieletester
Articles: 8
Votes: 2, Points: 5
Rating: 2.50/5
   Author's Top Article
»3D Dot Game Heroes - Review  
Category: Reviews, Posted on 21.06.2010
   Latest Review
   Related Articles
»Soul Calibur IV  
Posted on 16.10.2008 by admin
»Metal Gear Solid 4 : Guns of the Patriots  
Posted on 08.07.2008 by admin
»Nier  
Posted on 10.05.2010 by Wolfbyte
»Tiger Woods PGA Tour 07  
Posted on 01.10.2007 by admin
»Street Fighter IV Review  
Posted on 18.03.2009 by admin

   Member's Menu



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:19 Uhr.


Linkpartner
PS3 News | Cheats | PS3 News | PlayStation Newz | AldonoCheatland | PS3 | Playstation 3 Auktionen | Shop-in-Shop | Webdesign | Handys | Computer Forum | PS3 Trophäen | ZoomGamer | Gameothek Blog, uncut & neu!


Powered by vBulletin® Version 3.8.2 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2010, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Friendly URLs by vBSEO 3.3.0
Template-Modifikationen durch TMS