Nach dem nur mittelmäßigen MW3 und dem ganz langweiligen BO erwartete ich nichts mehr von der Serie. Die ist einfach nur tot.
Es gab im aktuellen Teil nur noch eine Szene, die mich beinahe berührt hätte, im Vorgänger aus dem letzten Jahr ebenfalls (die Parisszene).
Es ist nichts besonderes mehr. Es gibt viel zuviele Skriptsequenzen, die kaum noch spielerischen Freiraum zulassen (vor allem Afghanistan), langweilige Flug- und Fahrsequenzen, in denen man gegen Hindernissen fliegt oder fährt und nichts passiert.
Das Spiel will so erwachsen wirken und macht dabei so viele Fehler, dass es wie für Kinder gemacht wirkt.
Es mag für einige Popcorn-Kino sein, aber es ist nichts wirklich neues mehr vorhanden - abgesehen vom Setting mit manch futuristischen Elementen.
Es gibt keinen wirklichen Handlungsfreiraum (Entscheidungsmöglichkeiten) und gerade dieser hätte in der Serie für frischen Wind sorgen können. Zuviele Scriptsequenzen sind einfach vorgegeben und lenken den Spieler auf ein erzwungenes Ende hin.
Es ist wirklich schade. Der Teil hier ist vom SP her für mich keine 60er Wertung wert und liegt damit noch weit abgeschlagen hinter MW1, MW2 und BlackOps 1.
Ich habe mich regelrecht bemüht, das Spiel durchzuspielen.
Mit dem Zombiemodus oben drauf sind es halt 5 Prozentpunkte mehr + MP-Part. Mehr als 70-80% verdient das aktuelle CoD nicht, vergleicht man es mit einem MW1 oder gar CoD 1 oder 2.
Womöglich bin ich mittlerweile zu alt für diese Art von Spielen, aber das ist eindeutig kein gutes CoD mehr.
Die Grafik ist gar nicht so toll, wie behauptet wurde. Sie ist für mich nicht wirklich relevant, aber wer sagt, dass sie besser sei als die Grafik von Hitman, der hat Tomaten auf den Augen (es sei denn, er meinte Hitman 1 oder 2)
@maddin8: Ich würde die 95er Wertung gar nicht so eng sehen, wenn sie hinnehmbar wäre.
Man darf sie ja auch nicht mit zukünftigen Spielen vergleichen. Man muss einen Test immer nach den zeitlichen Gegebenheiten und technischen Möglichkeiten machen.
Und am Ende ist es auch immer noch Geschmacksache, ob einem selbst das Genre liegt.