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Alt 11.12.2012, 23:21
Benutzerbild von Stefan Simond
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Ja, allerdings! Es kommt natürlich immer ein bisschen darauf an, wieviel Zeit man selbst zu opfern bereit ist. Ich mache ja sehr viel hier mit ps3-talkTV und auf vita-talk. Es gibt aber auch die Möglichkeit - und das ist einer der großen Vorteile in dem Job - etwas weniger zu machen und die Arbeit selbst etwas zu dossieren. Wenn mich andere Dinge mehr in Beschlag nehmen, dann kann ich hier auch meinen Anteil etwas zurückschrauben.
Generell sollte man sich aber schon Zeit nehmen und ich glaube, dass wird auch gern mal unterschätzt.
Ich freu mich schon drauf, demnächst den zweiten Teil präsentieren zu können, denn das hier ist noch längst nicht alles
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Alt 12.12.2012, 00:05
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Danke für den recht umfangreichen Einblick.
Kleine Anmerkung vorweg: Die Überschrift schreibt, wie "Ihr" testet und im Text steht, wie "Du" testest. Soweit so gut^^

Meine Meinung zu euren Tests: Sie gefallen mir durchaus sehr gut. Auch wenn ich mit vielen Bewertungen nicht mitgehen kann, sind eure Tests oftmals so gut und anregend geschrieben, dass sie mir den einen oder anderen Titel schon schmackhaft gemacht haben, die ich sonst ignoriert hätte.
Ich möchte also auf jeden Fall, dass ihr weiterhin soviel wie möglich an Tests liefert. Die Bewertungen empfinde ich dabei meist eher als zu subjektiv vergeben, was ich nicht als negativ ansehe, da ich euch (noch) nicht als solch professionelle Spieletester sehe (sorry dafür, aber für euch ist es ja auch kein Vollzeitjob oder?). Dies wird sich aber sicherlich mit zunehmenden Spiele- und Hardwaretests ändern.

Stefan, du sagst selbst, dass Tests zu Fortsetzungen im Optimalfall von Personen gemacht werden sollten, die die Serie bereits kennen.
Dem würde ich weitestgehend zustimmen, aber gerade der Test zu CoD: Black Ops 2 zeigt mir, dass so eine Herangehensweise auch nicht immer das Optimale sein kann.
Wichtig ist bei dieser Herangehensweise, dass der Tester noch objektiv bleibt, egal wie sehr er die Serie mag. Man sollte vermeiden den neuen Titel von jemandem bewerten zu lassen, wenn dieser den Titel einfach nicht mehr objektiv genug bewerten kann.
Auch wenn es etwas krass ausgedrückt ist: Man kann ja auch keinem eingefleischtem Apple-Fan ein Android-Handy in die Hand drücken und erwarten, dass er dieses objektiv bewertet. Ein Tester sollte also immer einen Funken Objektivität wahren.

Ich meine, ein Test zu einem Produkt muss objektiv sein, um ernst genommen zu werden und viele Tests (nicht auf euch bezogen) sind es einfach nicht, weil davon viel Geld für die Redaktion abhängt. Gerade die großen Redaktionen machen den Eindruck, da sie von den Werbeeinnahmen leben, dass sie entsprechende Titel besser bewerten, als wenn sie kein Geld für gewisse Werbeeinblendungen für den Titel erhalten würden.

Auch wenn sich euer BO2-Test (entschuldigt bitte, wenn ich gerade dieses Thema anspreche) in die weltweite Riege an Bewertungen eingliedert, stimmen viele der User offensichtlich nicht mit eurer Bewertung überein.
Sicherlich mag der Titel für sich allein gesehen herausragend sein, wenn auch 94% zu hoch gegriffen sind, würde man auf den ganzen Umfang/Grafik/Storyschnitzer oder Multiplayer samt Problemen eingehen.
Aber gerade wenn man die Vorgänger kennt, muss dan den Titel mit denen vergleichen und entsprechend auch feststellen, ob sich die Grafik verbessert hat, Probleme aus den Vorgängern ausgemerzt wurden oder es wirkliche Neuerungen in der Spielmechanik gibt. Gerade wenn man die Serie seither spielt, sollte man feststellen, dass der Titel im Vergleich zu seinen Vorgängern keine wirklichen Neuerungen bietet, die solch eine hohe Bewertung rechtfertigen. Rein objektiv betrachtet. Wie gesagt, für sich alleine, ohne die Vorgänger zu betrachten, könnte der Titel durchaus eine 90er Wertung erhalten, auch wenn man ihn mit einem BF3 oder CS: Global Offensive vergleicht.

Daher frage ich mich immer, warum ein Test so ausgefallen ist, wie er eben ausgefallen ist?
Ich versuche dann die Idee dahinter zu finden. Ist es vielleicht auch ein werbewirksamer Test? Gerade die großen Redaktionen machen den Eindruck, dass sie einen Titel gut bewerten, weil sie im gleichen Zuge Werbungen für die Publisher schalten und dafür Geld erhalten.
Oder ist die Bewertung doch so gut ausgefallen, weil der Titel eher subjektiv bewertet und der Tester gar ein Fan der Serie ist?
Ich frage mich oftmals, ob ein Test nicht vielleicht doch eher von Personen getestet werden sollte, die sich ohne jegliche Vorurteile an den Titel wagen? Oder wäre es nicht doch besser, dass mehrere Personen ihre Meinungen zu dem Titel zusammentragen und dann ein Durchschnitt daraus erstellt wird?

Diese Option wäre, meiner Meinung nach, nämlich der einzig richtige Schritt, wenn auch ziemlich zeitaufwendig, da der Titel von den Testern erst nach und nach gespielt und sich gegenseitig zugeschickt werden müsste.

FAZIT:
Eure Tests gefielen mir bisher immer und daher werde ich sie auch zukünftig lesen. Und wenn die Schlussbewertungen nicht immer dem entsprechen, was ich mir vorstelle, werde ich meine Meinung oder Eindrücke dazu kundgeben, sollte ich das Spiel kennen.
Ok, jetzt könnt ihr sagen, dass ich dann ja auch subjektiv bewerte, aber ich versuche, wie gesagt, den aktuell technisch möglichen Stand (Grafikvergleich mit anderen Titeln) und entsprechende Titel desselben Genres (und auch Vorgänger, wenn es welche gibt) mit einzubeziehen und eine möglichst objektive Bewertung zu geben. Den Ton müsste ich eigentlich auch mit einbeziehen, aber da wage ich mich nicht ran. Ich habe nicht so das Ohr für gute Soundqualität^^

Ich bin gespannt, auf deine kommenden Einblicke und welche Punkte für dich in einem Test relevant sind.
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Geändert von torat45 (12.12.2012 um 00:08 Uhr)
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RDS86 (12.12.2012), Stefan Simond (12.12.2012)
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Alt 12.12.2012, 00:50
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Was ich mich schon ewig frage nicht erst seid diesem Bericht hier,
Wer macht die Tester zu sogenannten Experten?
Nicht falsch verstehen ich ken die Vorgehensweise war mal Guideschreiber etc, was mich damals schon immer gewundert hat wie kommt es das jmd der ein Spiel testet gleich der Experte in diesem Bereich ist.
ob hier oder bei 4Players, Gamona, etc die Liste ist lang. Objektives testen ist NICHT möglich. Niemals das kann mir keiner erzählen, weil ich sage mal ne Multiplattformseite wenn sie den "Experten" fragt welche Version, da gehts doch schon los.

Testen in der reinen Form etwas noch nie gespielt zu haben und unvoreingenommen zu sein ist nicht möglich.

Aber trotzdem guter Bericht für die die kein Einblick haben.
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Stefan Simond (12.12.2012)
  #14 (permalink)  
Alt 12.12.2012, 00:50
Benutzerbild von Stefan Simond
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Wow, erstmal ganz herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Freut mich wirklich sehr, denn einige Punkte, die du angesprochen hast, haben mich auch dazu bewogen, dieses Special anzupacken, um es für die User etwas verständlicher zu machen, wie es hinter den Kulissen abläuft.
Auf die Sache mit der Wertung werde ich im zweiten, spätestens aber im dritten Teil des Specials genau eingehen, aber weil deine Kritik so treffend formuliert ist, will ich schonmal ein wenig vorgreifen

Zitat:
Zitat von torat45 Beitrag anzeigen
Wichtig ist bei dieser Herangehensweise, dass der Tester noch objektiv bleibt, egal wie sehr er die Serie mag. Man sollte vermeiden den neuen Titel von jemandem bewerten zu lassen, wenn dieser den Titel einfach nicht mehr objektiv genug bewerten kann.
Auch wenn es etwas krass ausgedrückt ist: Man kann ja auch keinem eingefleischtem Apple-Fan ein Android-Handy in die Hand drücken und erwarten, dass er dieses objektiv bewertet. Ein Tester sollte also immer einen Funken Objektivität wahren.
Ich kann leider zu Black Ops 2 nichts Konkretes sagen, weil ich das Spiel nicht kenne, deshalb halte ich's mal allgemein, bzw. flüchte mich in andere Artikel.
Das Problem mit der fehlenden Objektivität ist so eine Sache. Gewissermaßen hast du da auch Recht. Ein Fanboy ist oftmals blind für die Tatsachen und sieht gern mal über grobe Schnitzer im Produkt hinweg. Eine bewusste Distanz zum Spiel gehört zur Professionalität des Testers und in dieser Hinsicht finde ich schon, dass wir sehr professionell sind - auch wenn hier keiner in Vollzeit arbeitet. Ich will jetzt meine Hand nicht dafür ins Feuer legen, aber soweit ich weiß, ist Daniel als Autor des Black Ops 2-Tests auch gar kein Call Of Duty-Fanboy.
Die Fahne der Objektivität wird häufig hochgehalten, aber man muss sich auch bewusst machen, dass ein objektives Kritisieren nicht möglich ist. Die Wertung, die letztlich unter dem Artikel steht, suggeriert eine Objektivität, die es letztlich niemals geben kann. Jeder hat nur seine subjektive Meinung, denn wir sprechen hier von Kulturprodukten, die komplett unterschiedlich wahrgenommen werden können. Hätte ich Black Ops 2 getestet, wäre die Wertung wahrscheinlich ganz anders ausgefallen.
Ich finde, es ist der falsche Weg, möglichst objektiv zu sein. Stattdessen sollte man sich als Tester darauf konzentrieren, seine subjektive Meinung möglichst schlüssig zu argumentieren. Dabei ist eigentlich egal, wie die Wertung ausfällt. Wichtig ist nur, dass der Weg dahin wasserdicht begründet wird und gerade dann, wenn ich als Leser anderer Meinung bin, muss mir der Autor den Schlüssel zu seiner Perspektive an die Hand geben. Das ist prinzipiell eine journalistische Fähigkeit und nichts anderes.

Zitat:
Daher frage ich mich immer, warum ein Test so ausgefallen ist, wie er eben ausgefallen ist?
Das ist genau die richtige Frage! Das begreiflich zu machen ist ja der komplette Sinn des Artikels und es sollte beim Lesen deutlich werden, warum ein gewisser Eindruck entstanden ist. Bei Hitman: Absolution wurde von einigen Magazinen die Story und die Zeichnung der Figuren kritisiert. Ich könnte natürlich einfach in den Kanon einstimmen und mich der Kritik anschließen. Dann hätte ich mit dem geringsten Widerstand zu rechnen. Professionalität wird aber gerade dann erkennbar, wenn man mal in die Situation kommt, dass man sich gegen gewisse Meinungen stämmen und seine eigene Perspektive gründliche auf Schwächen abklopfen muss. Und deshalb behaupte ich, dass eine gewisse Skurrilität und auch Unnachvollziehbarkeit ein gelungenes, stilistisches Mittel in Hitman ist und gerade deshalb finde ich die Figuren gut gemacht.

Zitat:
Ist es vielleicht auch ein werbewirksamer Test? Gerade die großen Redaktionen machen den Eindruck, dass sie einen Titel gut bewerten, weil sie im gleichen Zuge Werbungen für die Publisher schalten und dafür Geld erhalten.
Ganz so einfach funktioniert das nicht. Mit der Werbung, die auf unserer Seite geschaltet wird, haben wir unmittelbar nichts zu tun. Zwischen der werbetreibenden Industrie und uns steht noch ein Vermarkter, der Werbekampagnen arrangiert und auf unserer Seite platziert. Wir stellen sozusagen die Litfaßsäule zur Verfügung und haben keinen direkten Einfluss darauf, wer seine Plakate daran klatscht.
Deine Skepsis ist aber trotzdem gewissermaßen gerechtfertigt, denn wir haben wiederum sehr wohl direkten Kontakt zu den Publishern. Zwischen den Publishern und uns gibt es allerdings eine wechselseitige Abhängigkeit. Wir wollen natürlich gerne über möglichst viele Titel berichten, um Aufmerksamkeit zu generieren und User zu binden. Umgekehrt wollen die Publisher meist auch, dass über ihre Produkte berichtet wird, denn nur dann werden sie auch wahrgenommen. Es gibt also schon eine direkte Beziehung zwischen dem bewertenden Magazin und dem Publisher, weil beide aufeinander angewiesen sind, um ihre Arbeit zu machen. Auf die Wertung eines Spiels hat das allerdings keinen Einfluss.

Zitat:
Ich frage mich oftmals, ob ein Test nicht vielleicht doch eher von Personen getestet werden sollte, die sich ohne jegliche Vorurteile an den Titel wagen? Oder wäre es nicht doch besser, dass mehrere Personen ihre Meinungen zu dem Titel zusammentragen und dann ein Durchschnitt daraus erstellt wird?

Diese Option wäre, meiner Meinung nach, nämlich der einzig richtige Schritt, wenn auch ziemlich zeitaufwendig, da der Titel von den Testern erst nach und nach gespielt und sich gegenseitig zugeschickt werden müsste.
Hier komme ich wieder auf meine Kritik an der vermeintlichen Objektivität zurück. Abgesehen davon, dass es organisatorisch kaum machbar ist, würde das meines Erachtens nach den Sinn einer pointierten Kritik verfehlen. Da es nicht möglich ist, eine objektive Wertung zu finden, der ausnahmslos jeder Leser zustimmen kann, ist es meiner Ansicht nach eben wichtig, sich die eigene Subjektivität bewusst zu machen und sie gut zu begründen. Denn wenn wir behaupten würden, wir hätten die einzig wahre Wahrheit, dann wäre das eine Lüge

Zitat:
Ich bin gespannt, auf deine kommenden Einblicke und welche Punkte für dich in einem Test relevant sind.
Es wird auf jeden Fall neben der Hintergrundrecherche und der Konzeption von Videos und anderem Schnick-Schnack auch um den Test-Artikel selbst, die Wertung und die anschließende Diskussion mit den Usern gehen. Ich hoffe, dass ich da auch noch ein paar Dinge aufklären kann, die vielleicht manchem nicht unbedingt bewusst sind!
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RDS86 (12.12.2012), torat45 (12.12.2012)
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Alt 12.12.2012, 01:11
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Zitat:
Zitat von Stefan8 Beitrag anzeigen
Ganz so einfach funktioniert das nicht. Mit der Werbung, die auf unserer Seite geschaltet wird, haben wir unmittelbar nichts zu tun. Zwischen der werbetreibenden Industrie und uns steht noch ein Vermarkter, der Werbekampagnen arrangiert und auf unserer Seite platziert.
Um Himmels Willen, das war nicht auf euch bezogen.
Ich beziehe das ausschließlich auf die ganz großen Spieletestseiten, von z.B. der Computec Media AG (PC Games) oder der IDG Entertainment Media GmbH (Gamepro/Gamestar).
Niemals wäre ich auf die Idee gekommen und hätte es euch vorgehalten, beeinflussbar zu sein. Warum? Weil ich bei euch nicht den Druck von oben sehe, der in einer großen Redaktion besteht
Sorry für das Missverständnis, aber die Aussage bezüglich meiner Hinterfragung von Testergebnissen ist auf Tests im Allgemeinen bezogen, also nicht direkt auf eure.

Solange ihr eure Meinungen immer begründet, sollte man dies wahrscheinlich akzeptieren. Ist ja auch verständlich, dass Bewertungen gerade bei einem Medium wie Spielen nur subjektiv erfolgen können. Ist ja eigentlich bei Filmen und Musik nicht anders. Ich muss wohl von dem Gedanken der Objektivität wegkommen
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  #16 (permalink)  
Alt 12.12.2012, 01:35
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Eure Seite gefällt mir von mal zu mal besser, denn mit eurem Special sprecht ihr genau den Bereich an, der mich schon seit langem interessiert. Obwohl ich schon auf eigene Faust versucht habe mir Kenntnise im Videospieljournalismus anzueignen, fehlt mir bisher so eine Art Leitfaden. Ich hoffe hier fündig zu werden und meinen Traum früher oder später realisieren zu können. Nur weiter so.

Beim Schreiben meiner Reviews zu Film und Spiel - siehe meinen Blog - stelle ich im nachhinein fest, dass sich auch bei mir die unlesserlichen Kritzelnotizen eingebürgert haben ^^
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Dumm ist der, der gibt und noch dümmer ist der, der nicht nimmt!
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Stefan Simond (12.12.2012)
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Alt 12.12.2012, 10:44
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Zitat:
Zitat von Sheldor Beitrag anzeigen
Wer macht die Tester zu sogenannten Experten?
Eine berechtigte Frage, die sich aber auch relativ leicht beantworten lässt: Die Tester selbst! Im Journalismus gibt es generell keine geregelte Ausbildung und von daher heißt es, sich auf eigene Faust Erfahrung anzuarbeiten und die eigenen Fähigkeiten zu trainieren.
Es ist gewissermaßen unser Job, über das Treiben in der Branche im Bilde zu sein, Kontakte mit Publishern, Entwicklern und anderen Institutionen zu halten, Informationen zu recherchieren und konzis aufzuarbeiten und die relevanten Dinge aus der Hinterbühne ins Rampenlicht zu stellen.
Man darf keinesfalls glauben, dass so ein Testartikel eine leichte Sache ist! Der kritische Blick muss geschult werden und noch schwieriger wird es, wenn die eigenen Eindrücke anschließend leserfreundlich aufbereitet werden müssen. Das erfordert schon gewisse Fähigkeiten und Erfahrung und alle diese Dinge heben einen professionellen Tester, der seinen Job richtig macht, vom Leser oder User ab. Das heißt allerdings nicht, dass es unmöglich wäre, Tester zu werden. Es ist bloß nur nicht damit getan, einfach seine Meinung zu einem Spiel hinzuklatschen
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Fox-Cry (12.12.2012)
  #18 (permalink)  
Alt 12.12.2012, 12:42
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Das weiß ich einfach hinschreiben is nicht.
Finde es persönlich immer nur peinlich zb bei Testvideos wenn dann der Name eingeblendet wird da drunter steht Spielexperte und wenn man dann schaut wie der spielt kriegt man auf gut deutsch das blanke kotzen. solche Sachen stoßen mir sehr auf. ein langjähriger zocker zb seit `95 der nur Shooter gespielt hat ist in meinen Augen noch lange kein Shooterexperte und schon gar nicht Spielexperte.

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  #19 (permalink)  
Alt 12.12.2012, 17:49
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Wenn man etwas lange genug macht und Erfahrung darin sammelt, dann kann man schon zu einem Experten aufsteigen. Wer jahrelang als Redakteur in der Spielebranche tätig ist, darf sich in meinen Augen schon als Spieleexperte betiteln. Natürlich wird sein Geschmack immer eine Rolle spielen und daher wird nicht jeder mit den Bewertungen des Spieleexperten übereinstimmen, aber das ist es ja, was ich schon sagte. Medien wie Filme, Musik, Spiele, Kunst oder Literatur sind nunmal Geschmacksache und da gibt es eben nur Experten, wenn sie sich jahrelang mit dem Thema beschäftigt haben.

Aber auch 2 Jahre sind meiner Meinung nach noch nicht mit ausreichender Erfahrung gleichzusetzen. Sieht aber mit Sicherheit jeder anders.
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  #20 (permalink)  
Alt 12.12.2012, 18:11
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Naja, Sheldor, du darfst gutes Spielen nicht mit Ahnung von Spielen verwechseln. Wenn ich z.B. ein Angezockt zu irgendeinem Titel mache, dann sieht man, wie ich die erste Stunde damit verbringe. Häufig bekommt man dann irgendwelche Kommentare wie "n00b, du opfa kannst nix!". Aber wie im Artikel schon beschrieben: Man muss kein guter Spieler sein, um im Spiele-Journalismus zu arbeiten. Man muss sich sich viel eher differenziert und reflexiv mit dem Medium befassen können und wollen und man muss eine gewisse Neugier mitbringen, gekoppelt an ein Gespür dafür, die richtigen Fragen zu stellen.
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Calvin Rimpel (12.12.2012), torat45 (12.12.2012)
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